Die moderne Gesellschaft beurteilt den Konsum von Pornografie
nicht mehr unter moralischen Gesichtspunkten. Sie gilt als Sache des
Geschmacks. Im Fall der Kinderpornografie wird die Grenze aber klar
überschritten. Das Schweizer Strafgesetzbuch stellt den Umgang mit
Kinderpornografie unter Strafe. Diese geht von einer saftigen Busse bis
zur Gefängnisstrafe.
Im Internet mit seinen fast unbegrenzten Möglichkeiten boomt das
Pornogeschäft. In international vernetzten Aktionen fasst die Polizei
eine zunehmende Anzahl von Kinderpornokonsumenten. Dabei zeigt sich:
Diese Menschen verlieren rasch die Kontrolle über ihr Tun. Viele können
der Dynamik des Suchens und Tauschens von Material nichts
entgegenstellen. Ihnen ist oft nicht klar, dass ihr Handeln illegal ist
und ernsthafte Konsequenzen hat. Zudem gibt es eine weitere
Grenzüberschreitung: Täter nutzen das Internet dazu, Sexualdelikte mit
Kindern und Jugendlichen zu begehen.
Mit dieser Kampagne will die Polizei deutlich machen: Der Umgang mit
Kinderpornografie ist strafbar. Die Polizei verfolgt Sexualstraftäter im
Internet. Ebenso gilt es auch zu verhindern, dass Kinder im Internet zu
Opfern werden. Sie sollen sich vor illegalen Darstellungen und
sexuellen Übergriffen im Internet schützen können. Sie sollen neue
Kommunikationsmedien nutzen, ohne sich und andere zu gefährden. Dazu
müssen Eltern und Erziehungsverantwortliche sie in der virtuellen Welt
begleiten. Im Gespräch mit ihnen gilt es, Regeln für den sicheren Umgang
in dieser Welt zu entwickeln. Das Internet ist kein rechtsfreier
Raum. Die Polizei macht ernst mit der Verfolgung von Kindsmissbrauch im
Netz. Kinderpornografie ist ein Verbrechen – ohne Wenn und Aber! Schon
ein Bild ist eines zu viel. Hinter jedem Bild steht ein Missbrauch.
Jedes Bild zerstört Leben – beim Opfer wie beim Täter.
Martin Boess, Geschäftsleiter Schweizerische Kriminalprävention SKP PSC
Video-Clip 1: «Chat-Arten» Die Betrachter wissen, welches die beliebtesten Chats in der Schweiz sind und wissen, wie die einzelnen Oberflächen aussehen.
Video-Clip 2: «Nutzung des Chats» Die Betrachter wissen, wie man die verschiedenen Chats zum chatten nutzt. Er oder sie kennt verschiedenen technischen Möglichkeiten, die ein Chat-Client zur Verfügung stellt.
Video-Clip 3: «Aktiv schützen im Chat» Die Betrachter kennen die Möglichkeit, sich auf Bedrohungen vorzubereiten und sich gegen sexuelle Uebergriffe im Chat zu wehren.
Wissen Sie, was Ihr Kind im Internet tut? Surft es? Geht es in den Chat? Kennt
es die Gefahren und Regeln? Reden Sie mit ihm! Wie, das lesen Sie hier auf
dieser Website!
Eltern haben einen Erziehungsauftrag. Leider
wissen Kinder oft mehr über das Internet als Erwachsene. Diese Webseite hilft
Ihnen Ihre Kinder zu schützen! «Facebook, Netlog & Co.: Aber sicher!»
Wer nicht vom Internet loskommt, ständig Pornos sucht, hats schwer. Er
braucht immer härteres Material - und kommt in den Grenzbereich von
unerlaubten Pornos. Auch sein Umfeld ist von dieser Sucht betroffen.
Doch es gibt Hilfe!