„Den Betrügern ins Netz gegangen...“
Zunehmend werden im Internet viele wichtige Aufgaben des
täglichen Lebens ausgeübt. Dazu gehört auch das Online Banking. 2007
nutzen etwa 30 % der täglichen Internetnutzer (Quelle: BFS) diese
praktische Möglichkeit, ihre Geldgeschäfte zu erledigen. Und mit der
Verbreitung des Online Banking wittern auch Betrüger hier eine
lukrative Einnahmequelle und versenden täglich Milliarden von E-Mails
und belasten das Internet. Sie richten alleine damit schon einen
enormen volkswirtschaftlichen Schaden an, plus die Summen um die sie
die Opfer schädigen.Hinzu kommt noch, dass sie auch unschuldige
Menschen für ihre illegalen Geldwäsche missbrauchen, wie Sie im
nächsten Abschnitt unter ‘unseriöse Jobangebote‘ lesen können.Definition
Unter Phishing (engl. Kunstwort aus fishing = fischen und phreaking = Manipulation von Telefonnetzen) versteht man das Ausspionieren von Daten, bzw. Zugangsdaten für:
- Online Banking
- Kreditkarten
- Sonstige Zahlungsdienste, wie z. B. PayPal, MoneyBookers, etc.
- Handelsplattformen, z. B. Ebay, Ricardo, Versandhäuser, etc.
Die Absicht der Phisher besteht darin, diese Daten für das Ausräubern der Konten oder für das Durchführen von illegalen Transaktionen zu benutzen.
Ablauf des Betruges
- Das potenzielle Opfer erhält ein E-Mail,
welches vermeintlich von einer Institution kommt, bei der er ein Konto hat.
- Das E-Mail ist mitunter eine Kopie der Email der Institution
(Bank, Kreditkartenfirma, Zahlungsdienst, etc.) oder sieht dieser sehr ähnlich!
- Der Empfänger wird aufgefordert, seine Kontoinformationen erneut einzugeben, zu bestätigen, oder zu verändern.
- Dabei werden mitunter auch komplizierte Geschichten von Fehlern erzählt und mit Kontosperrungen gedroht!
- Die Webseite der Institution soll mittels im E-Mail vorhandenen Link besucht werden,
um die „notwendigen“ Eingaben vorzunehmen.
- Der Klick auf den im E-Mail enthaltenen Link führt dann zu einer gefälschten Webseite der Institution!
- Dort werden Sie um die entsprechenden Eingaben gebeten.
Dabei werden Ihre Eingaben von den Betrügern gespeichert.
- Die Opfer werden dann ganz normal in Ihr Konto eingeloggt oder es erscheint eine Fehlermeldung
und sie werden dann auf die Originalwebseite geleitet und müssen sich dort nochmals einloggen.
- Innerhalb kürzester Zeit werden die so gewonnenen Informationen dazu eingesetzt, um die Opfer zu schädigen.
Erkennungsmöglichkeiten für diese Betrugsart
- Alle diese Institutionen, also Banken, Zahlungsdienste, Handelsplattformen, etc. senden niemals derartige E-Mails.
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